Fahrgast: „Sind Sie der Bus nach Kleinkleckersdorf?“
Fahrer: „Nee, ich bin der Fahrer!“
Gesammeltes aus der Newsgroup de.etc.bahn.misc – und aus dem eigenen Dienst.
Eine nicht mehr kleine Sammlung
Witze, Anekdoten und allerhand Lustiges rund um Bahn, Bus und Straßenbahn. Das meiste stammt aus der Newsgroup de.etc.bahn.misc, einiges aus alten Betriebsmitteilungen, und ein paar Stücke habe ich selbst erlebt.
Wer den Beitrag beigesteuert hat, steht jeweils am Fuß der Karte.
Fahrgast: „Sind Sie der Bus nach Kleinkleckersdorf?“
Fahrer: „Nee, ich bin der Fahrer!“
Fahrgast: „Sagen Sie mal, wie lange hält denn der Zug hier?“
Schaffner: „Och, bei guter Pflege noch zwanzig Jahre!“
Fahrgast, spätabends: „Sagen Sie mal, wann fährt denn hier der letzte Bus?“
Fahrer: „Na, das werden wir beide hoffentlich nicht mehr erleben!“
Eine Anekdote aus Stuttgart, anno 1938:
Die Straßenbahn lässt ihre letzten Fahrgäste raus. Der Schaffner hindert ein altes Frauchen am Einsteigen mit den Worten: „Jetzt nemme, mir misset eirücka!“ Worauf die Gute meint: „Jessas, des isch jetzt aber schnell ganga. Hoffentlich dauert der Krieg net so lang wie der letschte!“
Joachim Schmid
Fahrgast: „Wann kommt denn der Zug nach [weiß nicht mehr]?“
Eisenbahner: „Ja lang kann’s nimmer dauern, die Gleise liang schon do!“
Fredi Barth
Um die Jahrhundertwende:
Ein österreichischer Almbauer fährt zum ersten Mal mit der Eisenbahn. Nach der Fahrt meint der Schaffner zu dem staunenden Fahrgast: „Gell, do schaun’s, wie schnell unsere Lokomotive fahrn ka!“ Darauf der Almbauer: „Jojo, wonn mr Dir glüate Kohlen hint eini schiabad, da rennsch’d aa!“
Fredi Barth
Ein Holzfäller aus dem Bayerischen Wald hat eine Reise nach Paris gewonnen. Er wandert von der Holzfällerhütte ins Tal, wartet auf den Linienbus nach Zwiesel, steigt dort in den RB nach Plattling um, dann weiter mit dem RE nach München, mit dem ICE nach Mannheim, dort Umsteigen in den EC nach Paris Est. Am Ende seines Aufenthalts die ganze Tour zurück.
Als er wieder auf der Holzfällerhütte ankommt, fragen seine Kollegen, wie es war. Seine Antwort: „Jo mei – Pariss is scho a scheene Stadt – aber a bissl arg abglegn.“
Joachim Schmid
Das muss so um 1975 gewesen sein:
Ich warte mit einem Bekannten am Wiener Platz auf die Straßenbahn, und wir überlegen, womit die denn nun fährt – also Gleich- oder Wechselstrom. Praktischerweise steht der Fahrmeister (so hießen die damals noch) gleich an der Ecke.
Wir also hin und gefragt. Antwort im Brustton der Überzeugung: „Die fährt met Jleichstrom.“ Wir hätten es glatt geglaubt, hätte er nicht im nächsten Moment noch hinzugefügt: „Se hätt joh och nur eine Droht!“
Ralf R. Radermacher
Ein Fahrer meldet über Funk ein ausgefallenes Überwachungssignal am Bahnübergang. Rückfrage der Leitstelle: „Auf welcher Seite ist es denn ausgefallen?“ – Antwort: „Dat kommp janz drauf an, wie erum mer fährt. Mal is et links, mal is et rechts.“
Ralf R. Radermacher
Ebenfalls aus dem Stuttgarter Raum stammt angeblich, wie ein Stammgast aus der Wirtschaft nach Hause kam, wenn er die letzte Straßenbahn verpasst hatte: Der Wirt begleitete ihn auf die Straße, setzte seinen Spazierstock in die Straßenbahnschiene, gab ihm einen leichten Schubs in die richtige Richtung – und dann fand er den Heimweg auch sturzbetrunken.
Martin Theodor Ludwig
Na, hoffentlich kam unterwegs keine Weiche. ;-) Und für das Einrücken an der richtigen Adresse sorgte die treue Ehefrau? – Joachim Schmid
Hannover, Markthalle, kurz nach Einführung des Tunnelverkehrs:
Türstörung. Der Fahrer steht auf, macht die Kabine zu und lässt den Schlüssel im Schalter stecken.
Wenig später zum Zug auf dem Gegengleis: „Wirf mal den Schlüssel ’rüber, ich habe mich ausgesperrt.“
Sekunden später: „Funk die BL an, die sollen die Fahrleitung abstellen und jemanden mit einer Leiter schicken.“
Sven Herzfeld
Nach einer Zwangsbremsung kommt die Anweisung der BL: „x/yy, Sie schalten die Batterie aus (, wieder ein und fahren mit gedrücktem Störtaster auf Sicht bis zum nächsten Hauptsignal).“
Der Fahrer war sehr fix. Einige Zeit später kommt durch den Tunnel jemand zur stockdunklen Bahn und fordert ihn auf, doch bitte die Batterie wieder einzuschalten.
Sven Herzfeld
„Ist die Bahn schon weg?“
„Ja.“
„Woran sehen Sie das?“
„Ich sehe die Spuren.“
Tobias Nicht
Kommt ein Typ vor und fragt: „Fahrn Sie Galluswarte?“
„Nein, Straßenbahn!“
Tobias Nicht
Älterer Herr, typisch schwäbische Bilderbuchgestalt:
„Fahred Sie Daimler-Stadion?“
„Nein, Opel Corsa!“
Fredi Barth
Kein Witz, sondern aus „Erlebtes bei der Straßenbahn“:
In der Straßenbahn bückte sich ein Herr und hob etwas vom Boden auf. „Verzeihung“, sagte er dann, „hat vielleicht jemand hier im Wagen ein Bündel Geldscheine mit Gummiband verloren?“ – „Ich!“, rief ein Fahrgast. „Ich!“, rief ein zweiter, „wo ist es?“ – „Ich weiß es nicht“, sagte darauf der Mann, „ich habe nur das Gummiband gefunden.“
Folke Brockmann
Kein Witz, sondern aus „Erlebtes bei der Straßenbahn“:
Auf dem Fundbüro meldete sich ein aufgeregter Mann und sagte: „Ich habe eine Flasche Cognac, Marke Salignac, liegen gelassen. Ist sie vielleicht abgegeben worden?“
Er erhält daraufhin folgende Antwort: „Nein, der Cognac nicht – aber der Mann, der ihn gefunden hat.“
Aus den Betriebsmitteilungen der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG, November 1953
Folke Brockmann
Kein Witz, sondern aus „Erlebtes bei der Straßenbahn“:
Als der Wochenmarkt noch auf der Krimm abgehalten wurde, hat sich Folgendes auf der Linie 15 zugetragen:
Auf der überfüllten Plattform eines Straßenbahnzuges sucht eine wohlbeleibte Marktfrau vergeblich immer wieder in allen Taschen nach ihrer Geldbörse, um einen Fahrschein zu lösen. Während der Schaffner wartend vor ihr steht – ein Lob dem Schaffner der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahn AG – kann man plötzlich die Stimme eines jovialen Mannes vernehmen, der neben der Marktfrau steht:
„Aber beste Frau, Sie haben mir nun schon dreimal die Hosenträger aufgeknöpft. Vielleicht versuchen Sie es jetzt mal mit jemand anderem.“
Aus den Betriebsmitteilungen der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG, November 1953
Folke Brockmann
Kein Witz, sondern aus „Erlebtes bei der Straßenbahn“:
Vor einigen Wochen fuhr ich mit der Linie 8 nach Blankenstein. Der Wagen war stark besetzt von Fahrgästen, die ins Grüne fahren wollten. Ich stand auf der Vorderplattform. Seit Stunden hatte es geregnet, und die Stimmung im Wagen war auch danach, denn alle sahen ihren Ausflug ins Wasser gefallen.
Dann hörte es auf halbem Wege doch plötzlich auf zu regnen, aber Fröhlichkeit kam trotzdem nicht auf. Damit nun etwas Sauerstoff in den Straßenbahnwagen kam, öffnete ich die Tür. Diese war aber noch nicht ganz auf, als aus dem Wageninnern eine weibliche Stimme mich aufforderte: „Schließen Sie bitte die Tür sofort, draußen ist es noch sehr kalt.“ Ich erfüllte den Wunsch der Dame und antwortete: „Glauben Sie, dass es jetzt draußen wärmer ist?“
Allgemeines Gelächter im Wagen – und der Auftakt zum Stimmungsbeginn war da.
Aus den Betriebsmitteilungen der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG, November 1953
Folke Brockmann
„Meine Damen und Herren, willkommen im IC 2012 ‚Allgäu‘ auf der Fahrt von Oberstdorf nach Dortmund über Kempten – Memmingen – Ulm – Stuttgart – Heidelberg – Mannheim – Mainz – Bingen – Koblenz – Bonn – Köln – Düsseldorf – Essen. Ich hoffe, Sie hatten einen schönen Urlaub. Denn der ist jetzt vorbei.“
Die Stimmung im Zug soll etwas unterkühlt worden sein.
Hinweis: Der IC 2012 verkehrt von Oberstdorf bis Ulm doch nicht als RegionalExpress. Dennoch darf dieser Witz per Sondergenehmigung vom Eisenbahn-Internetseiten-Bundesamt (EIBA) hier veröffentlicht werden, obwohl es sich eigentlich um einen Fernverkehrswitz handelt.
Bei der Hauptverwaltung der Bahn sollen die Fahrstühle abgebaut werden, weil sie nicht mehr gebraucht werden. Der Grund:
Die Mitarbeiter seilen sich ab, die Kunden gehen die Wände hoch und der Vorstand schwebt über allem. Wer braucht da noch einen Fahrstuhl?
Frank Spreer
Fahrgast zu seinem Gegenüber im Abteil: „Oh, fahren wir schon?“
Antwort: „Quatsch, der Bahnsteig wird weggetragen!“
Joachim Schmid
Schwäbischer Bauer am Königl. Württ. Fahrkartenschalter: „Ich mecht gern a Billett auf Ulm!“
Bahnbeamter, schlecht gelaunt: „Mir hend koine Billetts AUF Ulm, bloß NACH Ulm!“
Bauer: „Na guat, dann nach Ulm – lauf e halt a Stück zrück!“
Joachim Schmid
Zwei Engländer am Fahrkartenschalter:
Erster: „Two to Toulouse!“
Zweiter: „Two to Toulouse, too!“
Beamter: „Täterätätää!“
Patrick Borer
Ein Reisender auf dem Weg zum Bahnhof fragt den Bauern: „Wenn ich den Weg zum Bahnhof über Ihre Wiese abkürze, erwische ich dann wohl noch den 11-Uhr-Zug?“
„Klar“, antwortet der Bauer. „Und wenn der Bulle Sie sieht, bekommen Sie auch noch den 10-Uhr-Zug.“
Reinhard Schumacher
Im Stellwerk klingelt das Telefon: „Da liegt ein Gleis auf dem Bahndamm!“ – „Ja natürlich liegt da ein Gleis. Das brauchen wir da auch, damit die Züge fahren!“ (aufgelegt)
Das Telefon klingelt wieder: „Da liegt ein Gleis auf dem Bahndamm!“ – „Ja was denn sonst, Sie Blödmann. Meinen Sie etwa, unsere Züge schwimmen?“ (wieder aufgelegt)
Das Telefon klingelt nach ein paar Minuten zum dritten Mal: „Jetzt hat del Intelcity den almen Gleis übellollt!“
Ein Bahnhof. Der Wagenmeister geht einen Reisezug ab, klopft dabei mit dem Hammer auf die Radscheiben, und ein Reisender sieht ihm dabei zu.
„Sie, was machen Sie denn da?“
„Ich hau’ auf die Räder!“
„Was macht’s da?“
„Hör’ns ja – ‚Kling‘ macht’s!“
„Na, und was ist, wenn es nicht ‚kling‘ macht?“
Daraufhin grantig der Wagenmeister: „Dann ist wohl der Zug schon abgefahren!“
Er: „Sag mal, Schatzi, möchtest du vielleicht in einem ganz großen Auto mit viel PS und Chauffeur fahren?“
Sie: „Oh ja, sehr gerne.“
Er: „Fein! Dann nehmen wir den Bus!“
Ein offensichtlich gutsituierter Fahrgast steigt in den Bus ein und sagt zum Fahrer: „Eine Fahrkarte zum Neumarkt bitte. Wissen Sie, eigentlich fahre ich ja immer Mercedes, aber heute ist der in der Werkstatt.“
Darauf zeigt der Busfahrer auf den Stern in der Lenkradnabe und sagt: „Wat meinen Se wohl, worin Sie hier sitzen?“
„I fahr Daimler! D’ Schdroß kherd mir! Wer ned Blatz machd, den nemm i uff’s Korn ond en’s Visiiier…“ – In stillem Gedenken an Wolle Kriwanek, am 20.04.2003 leider von uns gegangen.
In den 70er Jahren wurde auch der gesamte Nahverkehr noch am Schalter verkauft. Eine Frau, Mitte zwanzig, kam zum Kollegen an den Schalter und verlangte: „Einmal Essen und ein Kind.“
Antwort des Kollegen: „Essen können Sie haben, aber wegen des Kindes sprechen Sie mal lieber mit Ihrem Mann.“
Reinhard Schumacher
Ein Germanistikprofessor sitzt in einem beliebigen Ruhrgebiets-Bahnhof im Zug und wartet auf die Abfahrt. Nebenan werden Güterwagen rangiert. Ein Rangierer ruft laut: „Heinz, her mit die Wagens!“ Nichts passiert. Der Mann ruft wieder: „Heinz, her mit die Wagens!“ Wieder tut sich nichts. Noch einmal ruft der Mann: „Nun los, her mit die Wagens, Heinz!“
Da hält es der Germanist nicht länger aus. Er schiebt das Fenster auf und ruft den Rangierer herbei, um ihm den Kopf zu waschen: „Wissen Sie denn nicht, dass das ‚Her mit den Wagen‘ heißt?“ Darauf der Angesprochene: „Er soll mich ja nicht nur einen schicken.“
Jörg Winkel
Warum lacht der Rangierer, wenn er über den Rangierbahnhof geht?
Weil ihn das Unkraut unter seinen Armen kitzelt.
Einsender unbekannt
Ein Gespräch, wie es sich im Usenet entspann:
Der Spruch ist aus einem Film, aber ich benutze ihn bei Gelegenheit.
Der Film war, ich glaube, mit Agnes Kraus und Fred Delmare.
AK: „Fahren Sie zufällig nach xy?“
FD: „Gute Frau, wir fahren nie zufällig, wir fahren nach Plan.“
– Tobias Nicht
Plan? Liegt das neben „Nicht Einsteigen“? – Marc Haber
Genau eine Station vor „Sicht“ („Gutes Wetter in Sicht“ heißt es immer im Wetterbericht) auf der Strecke nach „Dienstfahrt“ und „Kaffeepause“. Aber nicht die Linie nach „Ansage beachten“ oder „Zugdurchfahrt“ benutzen… – Ralf Gunkel
Liegt das dann noch vor „1. Klasse vorn“ und „Kurswagen siehe Abfahrtsplan“, gleich hinter „VRR bis Kamen“ an der Linie „zusätzlicher Zug“? – Reinhard Schumacher
Der Film hieß „Viechereien“. Agnes Kraus (Tante Alma) wollte nach Groß-Glückow, und der Fahrer war Edgar Külow. Fred Delmare hatte eine andere Rolle. – Heiko Schneider
…erinnert mich an einen Zugführer, bei dem ich während der Ausbildung mal mitgefahren bin. Der Mann war ein vollendeter Gentleman, aber ein Knallkopf hoch zehn. Ältere Damen hat er grundsätzlich mit „Madame“ angesprochen.
Wir sitzen im Dienstabteil im IC, kommt eine ältere Dame und fragt: „Entschuldigen Sie bitte, das Telefon – wo find’ ich denn das?“ Die Antwort kam mit Blick über die Lesebrille in sehr vornehmem Tonfall: „Haben Sie eins verloren, Madame?“
Fredi Barth
Kommen zwei frisch aus dem Gefängnis entlassene Gauner aus dem Bahnhof der nächsten Großstadt – bzw. bahntechnisch korrekt, bevor mich hier einer schlägt: aus dem Empfangsgebäude des Hauptbahnhofs.
Fragt einer den anderen: „Was meinst du – sollen wir die Straßenbahn nehmen?“ Antwort: „Von mir aus – aber wer kauft uns die ab?“
Joachim Schmid
Wir fuhren mit der Linie 1 von Buer nach Horst. In Horst, wo sich am „Stern“ Wagen der Bochum-Gelsenkirchener, Essener und Vestischen Straßenbahnen treffen, vollzog sich wie immer ein reger Fahrgastwechsel. Ich stand vor dem Wagen und half den Leuten beim Aus- und Einsteigen.
Eine Frau tippte mich an und fragte: „Herr Schaffner, wissen Sie nicht, wo man Pferde kaufen kann?“ Im ersten Augenblick wusste ich keine Antwort. Ich besann mich und antwortete: „Ja, in Bottrop auf dem Pferdemarkt.“
Darauf sagte die Frau freudestrahlend: „Ach ja, jetzt weiß ich wieder Bescheid. Ich wollte nämlich kein Pferd kaufen, aber ich muss nach Bottrop zum Krankenhaus – und nun weiß ich wenigstens, wie weit ich zu fahren hab.“
Schaffner Manfred Jakisch, Buer. Aus den Betriebsmitteilungen der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG, März 1955
Folke Brockmann
Letztens in Karlsruhe:
„Wie fährt denn dieser Zug nach Stuttgart?“
„Immer auf den zwei glänzenden Metalldingern lang und mit Strom aus der Leitung!“
Jens Kaubisch
S-Bahn Stuttgart. An der Universität rennt ein Fahrgast wutentbrannt zum Triebfahrzeugführer:
„Ich möchte Ihren Namen!!!“
Der Kollege ganz trocken: „Dann müssen Sie mich heiraten…“
Name des Kollegen ist der Redaktion bekannt
Fünf Fahrgäste mit Wochenendticket bei der Fahrscheinkontrolle: „Mir fümf khern zsamm!“
Darauf die Zubine: „Naa, naa, des brauchn ’S ned. Fir dös hom mr scho unser Reinigungspersonal!“
„Sagen Sie mal, ist Straßenbahnfahren eigentlich schwer?“
„Nein, wenn man das Balancieren auf den Schienen erst einmal gelernt hat, ist es ganz einfach.“
Marc Haber
„Dies ist mein Platz, auf diesem Platz sitze ich seit 37 Jahren!“
„Das kann gar nicht sein, der Bus ist erst 5 Jahre alt.“
Thomas Reincke
Vor kurzem habe ich von einem Eisenbahnbetreiber aus Großbritannien gelesen, der dieses Jahr mit Wasser (und mehr Sand) seine herbstlichen Verspätungen um fast 30 % reduzierte.
Er hat auf Ruderboote und Heißluftballon umgestellt?
Wolfram Krail und Ralf Gunkel
In Wien hat ein U-Bahn-Fahrer ausgerufen: „Sehr geehrte Fahrgäste, die Information, nur die erste Tür fährt nach Hütteldorf, ist falsch! Alle Türen fahren nach Hütteldorf!“
André Loop in muc.verkehr
Treffen sich in der Kneipe drei Männer und unterhalten sich über ihre Berufe.
Sagt der erste: „Ich fahre einen großen Truck von Mercedes und immer Berlin – München.“ Der zweite meint: „Ha, ich auch, nur ich fahre Cottbus – Aachen.“
Sie drehen sich zum dritten, und der sagt: „Ich fahre immer Halle – Hof.“ – „Ja, und was fährst du?“ – „Gabelstapler!“
Jens Kaubisch
Zum Betätigen der Wachsamkeitstaste:
Ich warte immer so 3 Sekunden lang und tippe dann nur ganz kurz an der Taste – damit die Leute sehen, wie cool daß isch bin, Alder! :o)
Und wenn Dich genau in diesem Augenblick irgendwas von Deinen drei Sekunden ablenkt? Dann wirst Du konkret krass festgetackert, Alder. Eh, so mit laute Hupe und Druckverlust inne Hauptluftröhre. ;-)
Meine Wenigkeit und Guido Zinnen
Meine Freundin pendelt seit November mit der Westmünsterlandbahn (RB51) und musste leider feststellen, dass die Züge früh morgens sehr oft praktisch noch ungeheizt waren.
Ach, sei doch zufrieden, dass Du überhaupt eine Freundin hast, und rege Dich nicht so auf. Wenn ich die Wahl zwischen „Freundin + kalte Waggons“ und „keine Freundin + warme Waggons“ hätte, würde ich mich immer für die Freundin-Variante entscheiden und dafür die kalten Waggons auf mich nehmen. Wo hast Du sie kennengelernt? In der Bahn? Bin für gute Tipps immer dankbar.
Timm Reissmann und Christian Wielandt
Aus dem Rucksack in der Gepäckablage tröpfelt es. Der eine Fahrgast tupft mit dem Finger an die feuchte Stelle und leckt ihn sodann ab.
„Hmmm, alter Cognac?“
„Nein, junger Dackel!“
Ralf Gunkel
Kommt ein Reisender an den Fahrkartenschalter: „Einmal nach Neustadt!“
Fragt der Verkäufer: „Welches Neustadt?“
Der Reisende: „Ist mir egal, mein Bruder holt mich am Bahnhof ab.“ :-)
Reinhard Schumacher
Heute im IC 2391 Frankfurt/M. – Salzburg: Ein Reisender betrachtet die Reservierungszettel und fragt seine Begleiter: „Ich denke, der Zug fährt nach Ulm. Wie kommt der da über Freilassing hin?“
Frank Lakemann
Kürzlich erlebt in Bonn Hbf:
Zwei Personen stehen mit der Platzkarte in der Hand auf dem Bahnsteig. Der Zug fährt ein.
Person 1: „Unsere Plätze sind in Wagen 7.“
Person 2: „2 … 2 … 2 … das ist alles Wagen 2.“
Robert Weemeyer
Und dann war da noch der Fahrgast in Düren, der sich ärgerte, dass er nochmal in den Tunnel runtermusste, weil der Entwerter auf dem Bahnsteig – diese gelbe Säule mit dem „F“ – nicht funktionierte…
Christoph Schmitz